Kann die Ziffer 95 im Führerschein nach dem Stichtag nicht nachgewiesen werden, drohen empfindliche Strafen.

Buß- und Verwarnungsgelder für Fahrer

Fährt ein Fahrer im Güterkraft- oder Personenverkehr zu gewerblichen Zwecken ohne die Schlüsselzahl 95 beziehungsweise ohne absolvierte Grundqualifikation und/oder Weiterbildung, muss er nach §9 BKrFQG mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 5.000 EUR rechnen.

Die Höhe des anfallenden Buß- oder Verwarnungsgeldes für Lkw- oder Busfahrer ist im Buß- und Verwarnungsgeldkatalog des BAG festgelegt.

Wird eine Fahrt ohne ausreichende Qualifikation beziehungsweise vor Erreichen des Mindestalters für die jeweilige Fahrzeugklasse durchgeführt, so wird dies mit 50 EUR (bei Fahrlässigkeit) oder 100 EUR (bei Vorsatz) je Arbeitsschicht bestraft. Für den Fall, dass die erforderliche Qualifikation und ein entsprechender Nachweis zwar vorhanden sind, der Nachweis aber bei der Kontrolle nicht mitgeführt wird, fällt ein Verwarnungsgeld in Höhe von 30 EUR an.

Buß- und Verwarnungsgelder für Unternehmen

Wenn ein Unternehmen Fahrten ohne entsprechende Qualifikation des Fahrers anordnet oder zulässt, kann dies ein Bußgeld in Höhe von bis zu 20.000 EUR nach sich ziehen (§9 BKrFQG).

Die Höhe des anfallenden Buß- oder Verwarnungsgeldes ist im Buß- und Verwarnungsgeldkatalog zum Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) festgelegt.

Wird eine Fahrt ohne ausreichende Qualifikation beziehungsweise vor Erreichen des Mindestalters für die jeweilige Fahrzeugklasse angeordnet oder zugelassen, so wird dies mit 200 EUR (bei Fahrlässigkeit) oder 400 EUR (bei Vorsatz) je Arbeitsschicht sanktioniert.

 
 

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