Häufig gestellte Fragen.

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TIS-Web®
Digitale Tachographen
Abbiegeassistenten

Ja. Jeder Fahrer muss vor Bedienung der neuen Smarttachographen geschult bzw. unterwiesen werden. So besagt das Artikel 33 der EU-Verordnung. Diese Unterweisungspflicht gilt übrigens auch für die älteren Generationen des digitalen Kontrollgeräts. Verantwortlich dafür ist der Unternehmer. DTCO® Fahrerschulungen können Sie direkt über unseren Seminarkalender buchen...

Nein, die neue DMM 5.0 kann sowohl das alte Dateiformat (Anhang 1b) als auch das neue Dateiformat (Anhang 1c) speichern. Somit können Sie alle Fahrerkaten- und Fahrzeugdateien in der neuen DMM 5.0-Software archivieren. Auf Wunsch werden sämtliche Daten aus der DMM 4.9 in die neue DMM 5.0-Software durch VDO migriert.

Die §57b-Prüfung des Tachographen ist alle 2 Jahre erforderlich.
Der Zeitaufwand für diese sogenannte „periodische Prüfung“ ist fahrzeugabhängig, da die zu prüfenden Komponenten je nach Modell unterschiedlich verbaut sind. Dies betrifft vor allem den Zugang zum Geber.

Nein - Es ist keine neue Fahrerkarte erforderlich.
Die jetzigen Fahrerkarten und die neuen Fahrerkarten (G2) sind voll kompatibel zum neuen DTCO® 4.0 sowie den Vorgängermodellen.

Die Unternehmenskarte
Die Unternehmenskarte bleibt gültig bis zum regulären Ablauf. Die Anmeldung am DTCO® 4.0 bleibt unverändert wie bei den digitalen Vorgängermodellen.

Der DTCO® 4.0 fragt beim ersten Stecken der Fahrerkarte, ob die persönlichen Daten verwendet werden dürfen.

Der Datenschutz wird dabei für den Fahrer durchgehend gewährleistet. Lediglich 18 der 72 verfügbaren Datensätze sind nicht als „persönlich“ klassifiziert. Alle anderen Daten dürfen erst dann aus dem Cockpit über die ITS-Schnittstelle gegeben werden, wenn der Fahrer die Anfrage durch den "Privacy Button" genehmigt hat.

Damit wird den hohen Sicherheits- und Datenschutzstandards zur Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß EU-Richtlinie 2016/679 entsprochen.

Ja. Die Länderkennung muss weiterhin bestätigt werden und bleibt Bußgeld-Tatbestandteil.

TIS-Web® kann auf anderen Plattformen gar nicht oder nur bedingt, d.h. auf Umwegen, genutzt werden. Für Mac-Rechner und Linux gibt es derzeit noch keinen passenden DMM Client, d. h. der manuelle Download ist nicht möglich. Man kann TIS-Web® aber in Verbindung mit dem Automatic Uploader nutzen. Die Daten werden manuell in das Upload Verzeichnis des Automatic Uploaders kopiert und durch Ihn zu TIS-Web® übertragen.

Die webbasierte TIS-Web® Software ist responsiv und somit auch auf Tablets und Handys mit Android als Betriebssystem einsetzbar.

Mit Hilfe der Connect-Schnittstelle können Daten von Ihrem Server oder Ihrer Cloud an TIS-Web® übertragen werden. Dort können alle Archivierungs- und Anwendungsfunktionen von TIS-Web® genutzt werden.

Laut EU-Verordnung sind alle Zeiten eines Fahrers lückenlos zu dokumentieren - vorzugsweise auf seiner Fahrerkarte. Ist das nicht möglich, so müssen Fahrer vor der Fahrt eine Bestätigung der Firma über die letzten 28 Tage (Fahrerbescheinigung EU Formblatt) ausstellen lassen und mitführen.

Ja. Die manuelle Umstellung von Sommer- und Winterzeit muss nach wie vor erfolgen.

Nein, das Gegenteil ist der Fall. Die Verschlüsselung der Kommunikation zwischen Tachograph und dem KITAS 4.0, welcher die Impulse für Geschwindigkeit und Strecke verarbeitet, wurde kryptografisch verbessert. Ein elektronisches Verschlüsselungsverfahren sowie ein neues Plombierungsverfahren schützen vor Manipulationen.

Wenn neue Fahrerkarten (Generation 2) und Smart Tachographen 4.0 im Einsatz sind. Das Dateiformat der neuen Fahrerkarten und Tachographen hat sich geändert (Anhang 1c). Alle Dateien mit dem Anhang 1c können nur in der neuen Software 5.0 abgespeichert werden.

Seit dem 15.06.2019 müssen alle neu zugelassenen Fahrzeuge, die zur gewerblichen Güterbeförderung genutzt werden und deren zulässige Höchstmasse einschließlich Anhänger oder Sattelanhänger 3,5 t übersteigt, sowie Fahrzeuge zur Personenbeförderung (mehr als neun Personen einschließlich des Fahrers) mit dem intelligenten Fahrtenschreiber ausgerüstet sein.

Dies wurde bereits mit der VO (EU) Nr. 165/2014 festgelegt. Zweck der Verordnung ist es, die Straßenverkehrssicherheit zu verbessern, den Wettbewerb im europäischen Binnenmarkt sicherzustellen sowie die Manipulation digitaler Fahrtenschreiber zu unterbinden.

Eine Umrüstpflicht für ältere Fahrzeuge besteht derzeit nicht. Diese müssen seit Mai 2006 mit einem digitalen Fahrtenschreiber (digitales EU-Kontrollgerät) ausgerüstet sein. Noch ältere Fahrzeuge, die unter die Fahrtenschreiberpflicht fallen, sind in der Regel mit einem analogen Kontrollgerät ausgerüstet.

Die Schnittstelle der digitalen Fahrtenschreiber ist mittels EU Verordnung technisch festgelegt. Da diese Schnittstelle grundsätzlich keine schnelle Datenübertragung zulässt, ist die Geschwindigkeit des Datendownloads nur bedingt beeinflussbar.
Der Downloadprozess ist von der Datenmenge bzw. dem Downloadzeitraum abhängig. Wenn sämtliche Aktivitäten abgerufen werden, dauert es natürlich länger. Um die Downloadzeit zu verkürzen, sollte man den Downloadkey so konfigurieren, dass nur der Zeitraum seit dem letzten Download vom Fahrzeug heruntergeladen wird.

Der Datenblock „Geschwindigkeit“ fehlt. Dieser muss sowohl in den TIS-Web®-Einstellungen als auch auf dem Downloadkey unter „Spezialdaten“ ausgewählt sein.

Die Anzahl der Berichte hängt von der Benutzerstufe bzw. dem Softwarepaket ab. Die DMM Softwarepakete sind in unterschiedlichen Varianten verfügbar. Das DMM 5.0 Paket ist in den Varianten Lite, Silber oder Gold erhältlich.

Wenn neue Fahrerkarten (Generation 2) und Smart Tachographen 4.0 im Einsatz sind, muss man den Downloadkey Pro upgraden. Das heißt, Sie müssen den Downloadkey erst updaten und dann mit einer Lizenzkarte einmalig freischalten oder alternativ einen neuen Downloadkey neuester Generation erwerben, den Downloadkey Pro S.

Ihr DTCO® darf ausschließlich von einer autorisierten Werkstatt verbaut, programmiert und kalibriert werden. Er muss immer auf seine Funktionsweise hin überprüft werden, wenn:

  • die periodische Prüfung ansteht (alle 24 Monate)

  • eine Reparatur am Tachographen oder am Getriebe vorgenommen wurde

  • durch einen Reifenwechsel der Umfang der Bereifung verändert wurde

  • sich die Wegimpulszahl am Fahrzeug anderweitig verändert hat

  • das amtliche Kennzeichen des Fahrzeugs gewechselt wurde

  • die UTC-Zeitangabe am Tachographen um mehr als 20 Minuten abweicht

Die Handwerkerregelung gilt für Fahrzeuge und Gespanne, die für zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen Gesamtgewicht zugelassen sind. Nach der EU-Verordnung Nr. 165/2014 sind Fahrzeuge, die zur Beförderung von Material verwendet werden, welches zur Berufsausübung benötigt wird, von der Tachographenpflicht befreit, sofern das Lenken des Fahrzeugs nicht die Haupttätigkeit des Fahrers darstellt und er sich in einem Radius von 100 km Luftlinie vom Standort des Unternehmens aufhält.

Aber: Handwerker oder nicht - bei über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht wird für den beruflichen Gütertransport in jedem Fall ein Fahrtenschreiber verpflichtend.

Das sehen die Kontrolleure beim Fernauslesen über die DSRC-Schnittstelle, also bei der sogenannten Vorabkontrolle:

  • Letzter Versuch einer Sicherheitsverletzung

  • Längste Unterbrechung der Stromversorgung

  • Sensorstörung

  • Datenfehler Weg und Geschwindigkeit

  • Datenkonflikt Fahrzeugbewegung

  • Fahren ohne gültige Karte

  • Einstecken der Karte während des Lenkens

  • Zeiteinstellungsdaten

  • Kalibrierungsdaten einschließlich des Datums der zwei letzten Kalibrierungen

  • Amtliches Kennzeichen des Fahrzeugs

  • Vom Fahrtenschreiber aufgezeichnete Geschwindigkeit

Nur wenn eine Unregelmäßigkeit aufgedeckt wird, werden die jeweiligen Lkw zur genaueren Kontrolle angehalten. Eine "automatische Bestrafung" aufgrund einer nicht regelkonformen Datenlage ist nicht vorgesehen.

Nein. Über den Fahrer werden von den neuen Geräten nicht mehr persönliche Daten übertragen als vorher. Zudem haben Sie die Möglichkeit, dieses durch den Privacy-Button zu unterbinden. Welche Daten die Kontrollbehörden per Fernauslesen sehen, finden Sie oben unter " Welche Daten werden beim Fernauslesen abgefragt?"

Die automatisch erfassten Positionsdaten werden nur zum Zweck der Kontrolle im DTCO® gespeichert, aber nicht automatisch an den Unternehmer übertragen.

Nein. Da die Fernkontrolle am fahrenden Fahrzeug erfolgt, werden nur jene angehalten, die eine Auffälligkeit aufweisen. Alle Anderen bemerken die Fernkontrolle in der Regel nicht und können unbehelligt weiterfahren.

Ja. Eine weitere Anforderung der EU-Richtlinie ist die verbesserte Standortbestimmung zu definierten Zeiträumen. Die Positionsdaten eines Lkw sollen künftig automatisch bei Start und Ende der täglichen Arbeitszeit sowie nach drei Stunden kumulierter Fahrtzeit aufgezeichnet werden.

Zu diesem Zweck nutzt der DTCO® 4.0 die globale Satellitenarchitektur GNNS und greift auf einzelne Satellitensysteme wie NAVSTAR GPS aus den Vereinigten Staaten, GLONASS der russischen Föderation und das europäische System Galileo zu. So ist sichergestellt, dass das Gerät stets mit einem ausreichend starken Signal versorgt wird.

Auf der Login Seite https://www.my-fis.com/Fleetservices/ gibt es neben dem „Anmelden“-Button einen Button „Kennwort vergessen“. Darüber können Sie Ihr Kennwort zurücksetzen. Bitte folgen Sie dazu den Schritten der Anleitung oder kontaktieren Sie Ihre zuständige Supporthotline.

Über den Berichtsbaum, wenn zuvor ganztägige Ereignisse erstellt worden sind, oder über das Aktivitätsfenster, in dem man auf das Dreipunkt-Symbol klickt und die Fahrerbescheinigung auswählt. Anschließend wählt man den Zeitraum und das Ereignis.

In TIS-Web® gibt es drei Möglichkeiten des manuellen Downloads.

  1. Über den Menüpunkt „Download“ gelangt man direkt in den manuellen Downloadbereich von TIS-Web®. Sie haben hier die Möglichkeit, die Kartendaten über einen mobilen Kartenleser hochzuladen.

  2. Oder Sie können die Daten von Fahrerkarten und Fahrzeugen von einem Downloadkey zu TIS-Web® hochladen.

  3. Es besteht auch die Möglichkeit, die Daten von einem PC-/Computer- oder Netzlaufwerk aus zu TIS-Web® zu übertragen.

Die aktuelle Version des Buß- und Verwarnungsgeldkatalogs können Sie auf der Seite des BAG einsehen.

In TIS-Web® DMM 5.0 kann man aus dem manuellen Downloadbereich heraus direkt das Archiv abrufen, um Dateien zu kopieren oder zu löschen. In TIS-Web® DMM 4.9 über „Archivverwaltung“ / „Archiv Fahrer/Fahrzeuge“ / „Wiederherstellen“.

Vor dem Löschen sollten Sie sich vergewissern, dass die Archivierungsfrist verstrichen ist. Über „Archiv abrufen“ können Fahrzeuge und Fahrer gelöscht werden, wenn keine Archivdaten vorhanden sind. D.h. erst die Daten aus dem Archiv löschen und dann den Fahrer oder Fahrzeug. Sollten aber keine Archivdaten vorhanden seien, können Fahrer und Fahrzeuge über „Fahrzeugdaten“/ „Personendaten bearbeiten“ gelöscht werden.

Mit der Funktion „Fahrerbrief“ können Sie überprüfen, ob die Sozialvorschriften eingehalten werden. Bei Verstößen können Sie so Ihrer gesetzlichen Informationspflicht nachkommen und den Fahrer über sein Fehlverhalten informieren.

Spätestens alle 90 Tage muss der Massenspeicher des digitalen Tachographen ausgelesen werden. Die auf den Fahrerkarten aufgezeichneten Daten müssen spätestens nach 28 Tagen ausgelesen werden. Die Frist beginnt dabei jeweils mit dem 1. Tag der Aufzeichnung.

Unternehmer sind laut Gesetz dazu verpflichtet, die ausgelesenen Daten mindestens für zwei Jahre zu speichern. Darüber hinaus sind von den gespeicherten Daten Sicherheitskopien zu erstellen und diese gesondert an einem sicheren Ort zu verwahren.

Das Datenmanagement im Detail

Über „Fahrer“ / „Personaldaten“ / „bearbeiten“ kann man für den Fahrer ein Entlassungsdatum setzen. Bitte wählen Sie den letzten Arbeitstag als Enddatum. Über „Fahrzeuge“ / „Fahrzeugdaten“/ „bearbeiten“ kann man für das Fahrzeug ein Verkaufsdatum setzen. Bitte wählen Sie den letzten Einsatztag als Verkaufsdatum.

Die Kosten für den Einbau sind abhängig vom Fahrzeugtyp und dem gewählten Abbiegeassistenzsystem. Die Nachrüstung eines Abbiegeassistenten ist bei SCHROIFF ab ca. 1.300 EUR zzgl. MwSt. erhältlich, komplett inklusive Hardware. In aller Regel nimmt der Einbau durch unsere Monteure weniger als einen Arbeitstag in Anspruch und kann in unserer Werkstatt oder bei Ihnen vor Ort erfolgen.

Der Einbau von Abbiegeassistenten wird staatlich gefördert. Näheres über die Förderprogramme „De-minimis“ und „AAS“ finden Sie hier.

Vor allem Fußgänger und Radfahrer sind im Straßenverkehr durch abbiegende Lkw und Busse gefährdet. Jahr für Jahr kommt es zu schweren oder gar tödlichen Unfällen. Ein Abbiegeassistent, auch Totwinkel-Assistent genannt, unterstützt und entlastet Lkw- und Busfahrer/-innen mittels optischer und akustischer Signale in kritischen Verkehrssituationen, wenn diese beim Abbiegen Radfahrer oder Fußgänger gefährden würden.

Ab 6. Juli 2022 ist für neue Fahrzeugtypen europaweit schrittweise die verpflichtende Einführung von Abbiegeassistenten vorgesehen, ab 7. Juli 2024 soll der Abbiegeassistent auch für neue Fahrzeuge zur Vorschrift werden (EU-Verordnung 2019/2144). Mit der „Aktion Abbiegeassistent“ (AAS) setzt das BMVI bereits jetzt Anreize für eine freiwillige Nachrüstung von Abbiegeassistenten.

Kontakt

Wir freuen uns darauf, Sie zu unterstützen.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
0421 53709-0

Montag bis Freitag: 07:45 – 16:30 Uhr

Oder schreiben Sie uns jederzeit:
info@schroiff.de

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