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Was fordert das Gesetz?

Digitale Tachographen sind in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie des AETR Pflicht. Jedes gewerblich genutzte Fahrzeug mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht oder mehr als neun Sitzplätzen muss in Deutschland mit einem digitalen Tachographen ausgestattet sein.

Tachographenpflichtige Fahrzeuge, die ab dem 15.06.2019 zugelassen worden sind, müssen mit einem Smart Tachographen ausgerüstet sein, beispielsweise mit einem DTCO 4.0.

Pflicht zur Dokumentation

Nach VO (EG) Nr. 561/2006, VO (EWG) Nr. 3821/85 bzw. VO (EG) Nr. 1360/2002 und FPersV gelten im Einzelnen folgende Vorschriften für die Dokumentation:

  • Die Daten der Fahrerkarten müssen spätestens alle 28 Tage ausgelesen und archiviert werden
  • Die Fahrzeugdaten aus dem digitalen Tachographen müssen spätestens alle drei Monate ausgelesen und archiviert werden
  • Die so archivierten Daten müssen zudem auf einem separaten Datenträger gesichert und ein Jahr lang aufbewahrt und den Behörden zu Kontrollzwecken zugänglich gemacht werden

Selbstverständlich können Sie digitale Tachographen auch freiwillig bei älteren Fahrzeugen nachrüsten. Dies wird vor allem dann interessant, wenn Sie zur Betriebsoptimierung umfangreiche Auswertungen von Fahrzeug- und Fahrerdaten vornehmen möchten. Unser DTCO-Team berät Sie gerne hierzu.

 

Hintergrund: gesetzliche Regelungen

Die wichtigsten Verordnungen und Gesetze rund um den Tachographen finden Sie auf den Übersichtsseiten des Kraftfahrtbundesamts.

 

 

Seit 02.03.2016: Unterweisungspflicht des Unternehmers

Mit dem vollständigen Inkrafttreten der neuen Fahrtenschreiber-Verordnung (EU) Nr. 165/2014 zum 2. März 2016 wurden die an sich bereits bestehende Verpflichtung des Unternehmers, seine Fahrer zu unterweisen, sowie seine Haftung für Verstöße deutlicher benannt.

Die Unterweisungsverpflichtung für das Fahrpersonal ist im Gesetzestext explizit formuliert. Falls nicht nachgewiesen werden kann, dass die Fahrer geschult und unterwiesen worden sind, haftet das Verkehrsunternehmen uneingeschränkt für Verstöße der Fahrer (vgl. Artikel 33 Absatz 3 VO 165/2014).

Im schlimmsten Fall drohen dem Fahrer und dem Unternehmen Geldbußen von bis zu 5.000 beziehungsweise 15.000 Euro.

 

 



 
 

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